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08.08.19 - 17:12 Uhr

Wohnbau Gießen spart auf Kosten ihrer Mieter

Angesichts eines Verlustes der stadteigenen Wohnbau Gießen GmbH von 239.000 Euro im Jahr 2018 und eines noch größeren Verlustes ihrer Tochter Wohnbau Mieterservice GmbH in Höhe von 673.000 muss das städtische Unternehmen sparen. Und das Unternehmen tut es, aber an der falschen Stelle, nämlich bei ihren Mietern.

Dem Mieterverein wurde darüber berichtet, dass die Wohnbau in Rödgen Wohnungen "umfassend" modernisiert hat. In den Wohungen gibt es aber keinen Bodenbelag und keine Tapeten. Das bleibt an den Mietern hängen.

Dabei weiß die Wohnbau sehr wohl , dass viele ihrer Mieter nicht gut bei Kasse sind. Ausgaben für die Verlegung eines Fußbodenbelages sind aber nicht eben klein: Materialkosten , Arbeitslohn ( wenn man es nicht selber machen kann!),...

Wenn Mieter solche Arbeiten selber übernehmen müssen, werden sie das billigste Material nehmen, das nicht lange hält. Oft wird dann Laminat schlecht verlegt.

Ob bei der Verlegung die Trittschalldämmung nach neuestem Stand beachtet wird, ist ein anderes Problem.

> Es bleibt festzuhalten: Zumindest der Bodenbelag gehört heute zur Mindestausstattung einer Wohnung.

Der Mieterverein ist der Meinung, dass nach einer "Wohnungsmodernisierung" auch ein Fußbodenbelag und Tapeten vorhanden sein sollten.