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12.05.19 - 09:37 Uhr

Mieterverein fordert Sozialmonitoring für Flussstraßensanierung

Der Mieterverein fordert vom Magistrat, das im integrierten Handlungskonzept (IHK) für das Flussstraßenviertel empfohlene Sozialmonitoring unverzüglich aufzubauen und dem Runden Tisch und dem Sozial-Ausschuss einmal im Jahr über die Ergebnisse zu berichten.

Der Vorsitzende des Mietervereins, Stefan Kaisers, erklärt dazu: „Im Februar 2016 hatte die Stadtverordnetenversammlung das „Integrierte Handlungskonzept“ für das Flussstraßenviertel beschlossen. Im Teil 5 des Konzeptes mit der Überschrift „Handlungsempfehlungen“ wird neben Quartiersmanagement und Rundem Tisch ein „Sozialmonitoring“ als unverzichtbarer Bestandteil benannt. Das ist bis heute nicht umgesetzt.“

Im Maßnahmenkatalog des Sanierungskonzeptes werde eine Begleitung des Quartiersentwicklungsprozesses angeregt. Insbesondere fehle eine regelmäßige Beschreibung der Bevölkerungs- und Sozialstruktur und ihrer Entwicklung im Zeitverlauf. Zur Begründung wird darauf hingewiesen, dass „die vorhandene Datenlage zur sozialen Situation und Bevölkerungsstruktur im Quartier nur begrenzt aussagekräftig“ und deshalb „ausbaufähig“ sei, so Kaisers.

An andere Stelle heißt es :„Um die Entwicklung des Quartiers auch aufgrund belastbarer Daten überprüfen zu können, ist ein solides Monitoring zur Identifikation von Problemlagen, Ableitung von Handlungsbedarfen und Beschreibung von Entwicklungsverläufen unumgänglich. Das Monitoring kann sowohl für die Einschätzung der Bedeutung laufender Maßnahmen als auch zur Ableitung zielgenauer zukünftiger Maßnahmen beitragen.“

Beim Mieterverein weist man darauf hin, dass eine projektbegleitende Evaluation bei so großen, weitreichenden Maßnahmen sowohl notwendig als auch sinnvoll ist, um schon während des Prozesses im Rahmen eines steuernden Monitorings bei Fehlentwicklungen korrigierend eingreifen zu können.