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05.04.19 - 11:02 Uhr

Strompreis steigt wieder an

Strom war für Privathaushalte in Deutschland noch nie so teuer wie in diesen Tagen. Im bundesweiten Durchschnitt koste eine Kilowattstunde Strom derzeit 29,42 Cent, teilte das Vergleichs- und Vermittlungsportal Verivox in Heidelberg mit. Auch das Portal Check24 aus München berichtete von einem Rekord beim durchschnittlichen Strompreis, der im März den siebten Monat in Folge gestiegen sei.

So haben auch die lokalen Versorger Stadtwerke Gießen (SWG) und die OVAG ihre Strompreise deutlich angehoben. Bei den SWG zahlt der Kunde für eine Kilowattstunde 1,73 Cent brutto mehr. Der Arbeitspreis pro Kilowattstunde liegt jetzt bei 29,25 Cent /kWh, der Grundpreis ist von bislang 94,77 auf 128,52 Euro brutto gestiegen. Ähnlich ist es bei der OVAG. In der EU hat Deutschland die höchsten Strompreise, sie sind dreimal so hoch wie im günstigsten Mitgliedsstaat Bulgarien.

Was die Politik tun könnte:

Die Bundesregierung könnte den Anstieg dämpfen, indem etwa die Stromsteuer sinkt. Ferner müssten Rabatte bei Abgaben und Umlagen, wie sie die Schwerindustrie genießt, abgebaut werden und aus Steuermitteln finanziert werden - bislang werden die Kosten dafür auf die Privathaushalte überwälzt und steigern so deren Stromrechnung noch zusätzlich. Woher das Geld für all das kommen soll ? Ganz einfach: aus einem Aufpreis auf fossile Energie, der sich an deren „CO₂-Fußabdruck“ bemisst. So würde saubere Energie billiger und schmutzige teurer. Das wirkt, garantiert.

Was der einzelne Verbraucher machen könnte:

Jeder einzelne Verbraucher sollte konsequent alle Möglichkeiten nutzen, um Strom zu sparen: mit weniger Stand-by, mehr Energiesparlampen, mit stromsparenden Geräten wie etwa bei den Dauerverbrauchern Kühlschrank und Tiefkühltruhe....

Auch der Anbieterwechsel hilft zuweilen.