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25.11.18 - 15:18 Uhr

Strom und Gas werden teurer – da lohnt oft ein Anbieterwechsel

„Wenn zum 1. Januar die Strom- und Gaspreise wieder vielerorts steigen, ist jammern die falsche Reaktion. Die Verbraucher sollten vielmehr den Wettbewerb unter den Energieanbietern nutzen und sich einen anderen günstigeren Versorger suchen“, rät der Mieterverein.

Denn längst nicht alle würden den Preis erhöhen, auch nicht im gleichen Umfang. So habe das Vergleichsportal Verivox herausgefunden, dass „nur“ 224 von insgesamt 710 Grundversorgern ihre Preise im Dezember und Januar anheben, um durchschnittlich 7,7 Prozent anheben.

„Immer noch halten viele Gas- und noch mehr Stromkunden ihrem lokalen Anbieter die Treue, haben noch nie gewechselt und sind dann oft noch im ohnehin teuren Grundversorgungstarif“, sagt der Mietervereinsvorsitzende, Stefan Kaisers. Dabei gehe ein Wechsel heute recht einfach und sei zudem risikolos, denn niemand müsse befürchten, ohne Strom oder Gas dazustehen. Der Kunde könne bei jeder Preisanhebung ein Sonderkündigungsrecht ausüben. in der Regel der neuen Stromlieferanten den bisherigen Anbieter im Namen des Kunden kündigi. Dieses Prozedere ist üblich und für den Stromkunden eine weitestgehend sichere Sache.

„Mit Hilfe eines Stromtarifrechners im Internet, wie Check24, Verivox oder Mut-zum-wechseln, kann man sich eine aktuelle Preisübersicht verschaffen. Nach der Eingabe von Postleitzahl und Jahresstromverbrauch der alten Rechnung erhält jeder einen Überblick der günstigsten Anbieter und deren Preismodelle. Bei vielen Strompreisrechnern besteht die Möglichkeit, mit Hilfe einer Vorauswahl die Abfrage zu optimieren und so etwa nicht gewünschte Modelle mit Vorkasse, Boni oder Kaution auszusortieren oder die Abfrage auf gewünschte Angebote wie z.B. Ökostrom zu konzentrieren. Oft hat man die Möglichkeit, direkt den Wechsel einzuleiten und online oder mittels Formular den Wechselantrag abzuschicken. In der Regel  kündigt der neue Anbierer den bisherigen im Namen des Kunden. Dieses Prozedere ist üblich und für den Kunden eine weitestgehend sichere Sache.

"Wir geben den Rat, am besten mehrere Tarifrechner auszuprobieren, um zu vergleichen und das beste passende Angebot auszuwählen. Wer sich den Wechsel selber nicht zutraut, der sollte die Hilfe der Verbraucherzentrale Hessen in Anspruch zu nehmen“, so Kaisers.