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28.06.17 - 12:20 Uhr

Wohndruck für Studenten wächst

Das Sommersemster an den Hochschulen neigt sich dem Ende zu und da legt das Deutsche Studentenwerk (DSW) in einem Report aktuelle Zahlen zur sozialen Situation der Studenten vor. Sie machen deutlich, dass der finanzielle Druck auf die angehenden Akademiker steigt, vor allem wegen der steigenden Mietbelastung.

    Während Studierende im Schnitt 918,- Euro monatlich ausgeben können, verfügen mehr als ein Viertel von ihnen über weniger als 700,- Euro. Die Zahl der Hochschüler, die nebenher jobben, ist seit 2012 um sechs Prozentpunkte auf 68 Prozent gestiegen. “Der finanzielle Druck auf die Studierenden wächst", sagt der Mietervereinsvorsitzende,Stefan Kaisers, "vor allem wegen steigender Mieten." Die größte Ausgabenposition der Studierenden sei die Wohnkostenbelastung mit monatlich 323,- Euro, d.h. mindestens 30 Prozent ihres monatlichen Budgets.
    “Der Mieterverein unterstützt daher die Forderung des DSW nach der Einrichtung eines “Hochschulsozialpaktes”, um mehr um Plätze in Wohnheimen zu schaffen. Dort könnten Studierende anders als auf dem freien Mietmarkt relativ günstig wohnen. Das neue Übereinkommen sollte wie der schon esxistierende “Hochschulpakt” funktionieren, auf dessen Basis der Bund den Ländern Geld zum Ausbau ihrer Universitäten zuschießt.