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20.07.15 - 16:48 Uhr

Wer Stromfresser vom Netz nimmt, spart Geld und schont die Umwelt

Fast jeder Urlauber sieht vor der Abreise noch einmal nach : Lichter aus ? Müll hinausgebracht ? Türen und Fenster geschlossen ? Dass aber die Stromfresser im Haushalt vom Netz genommen werden sollten, wird meist vergessen. Dabei ließe sich damit einiges an Geld sparen. Eine vierköpfige Familie etwa, die sich drei Wochen lang in die Ferien verabschiedet, kann durch einfaches Steckerziehen in dieser Zeit bis zu 30 Euro und mehr einsparen.  
Der Zusatznutzen : Weniger Stromverbrauch entlastet die Umwelt.
 

Hier die wichtigsten Spartipps für Urlauber:

Stand-by-Betrieb ausschalten

Elektrogeräte in Wartestellung, dem so genannten Standby-Modus, sind die größten heimlichen Stromfresser. Auch wenn ein Gerät eigentlich ausgeschaltet wird, fließt weiter unbemerkt Energie. Das gilt besonders für Unterhaltungselektronik wie Computer, Fernseher und Stereoanlage. Hier hilft nur eins: Stecker herausziehen ! Eine Alternative dazu ist eine schaltbare Steckdosenleiste, mit der mehrere Geräte auf einmal von der Stromversorgung getrennt werden können.

Allein durch konsequentes Abstellen des Standby-Betriebs kann ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt bis zu 110 Euro pro Jahr sparen. „Der Urlaub ist ein guter Zeitpunkt, um damit anzufangen“, empfiehlt Stefan Kaisers vom Mieterverein.


Folgendes vom Netz nehmen

Stereoanlage, Fernseher, DVD-Player, Computer samt Zubehör (Monitor, Drucker, Scanner, Router), Videospielkonsole, Ladegeräte fürs Handy und schnurloses Telefon. In der Küche sollten eventuell Kühlschrank und Gefrierschrank abgeschaltet werden, auf jeden Fall aber die Kaffeemaschine (besonders Kaffeevollautomaten), die Mikrowelle sowie Küchengeräte wie Toaster und Eierkocher. Auch im Badezimmer heißt es: Stecker ziehen bei Geräten im Stand-by-Betrieb. Dazu zählen Ladegeräte für elektrische Zahnbürsten und Rasierapparate. Im Schlafzimmer hängt meist der Radiowecker am Netz. Das Wasserbett gehört auf Mindesttemperatur gestellt. Hersteller empfehlen, das Heizsystem auf jeden Fall eingesteckt zu lassen. Wer den Stecker gezogen hat, kann zudem sicher sein, dass das Gerät bei einem Blitzeinschlag wegen der Überspannung nicht beschädigt wird.



Kühlschrank abtauen

Wer Kühlschrank und Gefriertruhe sowieso einmal wieder abtauen wollte, sollte beides leer räumen, reinigen und den Stecker ziehen. Die Türen sollten während des Urlaubs offen gelassen werden, damit sich weder Schimmel noch schlechte Gerüche bilden können. Generell sollten Kühlgeräte nicht zu kalt eingestellt sein: im Kühlschrank reichen 7 Grad Celsius, im Gefrierschrank  -18 Grad.


Elektroboiler ausstellen

Weiteres Sparpotenzial bietet das Abschalten von Elektroboilern. Bei längerer Abwesenheit sollten kleine Geräte immer abgestellt werden, also auch mal übers Wochenende. Bei großen Warmwasserboilern lohnt sich das Abschalten nur, wenn man länger als eine Woche außer Haus ist. Sonst wird es teuer. Die großen Geräte benötigen zur einmaligen Erwärmung des Wassers wesentlich mehr Energie als später zur Warmhaltung.

Sicherung eingeschaltet lassen

Aus Energiespargründen komplett die Sicherung herauszudrehen, ist weniger gut. Die Ausnahmen: Man hat vor dem Urlaub die Kühltruhe geleert, erwartet keine Faxe oder Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, und die Nachbarin kommt garantiert nur bei Tageslicht zum Blumengießen.