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31.03.15 - 17:09 Uhr

Mieterverein rät zum Übergabeprotokoll beim Wohnungseinzug

Beim Mieterverein rät man allen Mietern, die neu in eine Wohnung einziehen, zur Anfertigung eines Wohnungsübergabeprotokolls mit dem Vermieter. Sinn und Zweck des Protokolls sei es, späteren Streit über das Vorhandensein und den Verursacher von Mängeln zu vermeiden.
“Beim Abschluss eines Mietvertrages “garantiert” der Vermieter praktisch, dass die Wohnung mängelfrei ist. Stellt der Mieter nach seinem Einzug dennoch Mängel fest, die er bei der Besichtigung oft nicht erkennen konnte, sollte er diese im Protokoll (Formular unter www.mieterverein-giessen.de) vermerken lassen und den Vermieter freundlich aber bestimmt auffordern, in angemessener Frist für die Beseitigung zu sorgen. Kommt der Vermieter dem nicht nach, hat der Mieter neben dem Beseitigungssanspruch mit dem Protokoll den Nachweis gesichert, dass die Mängel schon beim Einzug vorhanden waren und nicht von ihm verursucht wurden. Er muss sie beim Auszug dann auch nicht beseitigen,” erklärt der Mietervereinsvorsitzende, Stefan Kaisers.
“Ich erlebe es immer wieder, wenn ich Mieter bei der Wohnungsübergabe beim Auszug begleite, dass es beim Fehlen eines Einzugsprotokolls zu Diskussionen mit dem Vermieter  über Mängel an der Wohnung kommt,  bei denen unklar ist, wann sie entstanden sind und wer sie verursacht hat. Zeugen und Fotos aus der Zeit des Einzuges können dann hilfreich sein”, so Kaisers.
Wird beim Einzug die Wohnung oder das Treppenhaus beschädigt, haftet der Mieter hierfür. Auch für Schäden, die Umzugshilfen beim Einzug verursachen, gehen zu Lasten des Mieters. Er sollte unbedingt eine Haftpflichtversicherung abschließen, die ohnehin eine sehr sinnvolle Absicherung für jeden ist.