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27.10.14 - 10:54 Uhr

Heizt du noch oder frierst du schon ?

Während der eine friert, schwitzt ein anderer schon. Steigende Heizkosten auf der einen Seite, Klimaschutz auf der anderen Seite, auch das ist ein Dilemma.

Aber ist das unausweichlich ? Ist Thilo Sarrazins Ratschlag richtig, einen warmen Pullover anzuziehen und die Raumtemperatur auf 15-16 Grad Celsius zu drosseln ? Immerhin, - ein Grad weniger spart schon 6% der Heizkosten. Fachleute meinen, dass Sarrazin irrt. Denn vor allem in älteren Häusern kühlen die Wände bei niedrigen Temperaturen schnell aus und es droht dann Schimmel. Es gilt die Regel, warme Luft bindet viel Feuchtigkeit, die aber auch schnell an kalten Raumstellen auskondensieren kann. Deshalb muss sie regelmäßig abgelüftet werden. Kalte trockene Luft erwärmt sich schneller als warme. Ein Hygrothermometer, das man in jedem Baumarkt für ein paar Euro kaufen kann, leistet gute Dienste,  um die Raumfeuchtigkeit und die Temperatur zu kontrollieren. 

Richtig ist eine gleichmäßige Raumtemperatur zwischen 19-22 Grad Celsius. Dabei kann es im Schlafzimmer ruhig kühler sein als etwa im Bad oder Wohnzimmer. Wichtig ist aber, dass die Zimmertüren geschlossen gehalten werden. Und eben das regelmäßige richtige Lüften am Tag sollte nicht vergessen werden: Stoßlüften, bei weit geöffnetem Fenster, dreimal täglich ca. 5-10 Minuten. Dauerlüftung mit geklapptem Fenster hingegen ist falsch, weil so der Raum nur auskühlt, ohne ausreichenden Luftaustausch.