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03.09.13 - 11:19 Uhr

Ökostrom-Umlage steigt, Strombeschaffungskosten sinken. Was kann der Verbraucher tun ?

Der Stromeinkaufspreis hat sich seit 2012 um 50% verringert und er beträgt in diesem Jahr nur noch 4 Cent pro KWh. Allein aus dem niedrigeren Stromeinkaufspreisen an der Strombörse lässt sich Strom zwischen 0,57 und 1,97 Cent pro Kilowattstunde günstiger einkaufen.  Steigt nun die Ökostrom-Umlage von derzeit 5,277 Cent /KWh auf 6 Cent, ließe sich das mit den günstigeren Strombeschaffungskosten vollkommen ausgleichen. Fazit: Die Verbraucher werden getäuscht, ihre Zweifel an der Energiewende wachsen, während die Energieversorger ihre Gewinne weiter maximieren. Muss das so sein ? Nein ! Wenn sich endlich mehr Stromkunden als bislang nach einem günstigeren Anbieter umsehen würden, der sie nicht nur an der EEG-Umlage beteiligt, sondern auch am gesunkenen Stromeinkaufspreis, würde sich mehr Druck auf dem Strommarkt aufbauen. Noch immer ist ein Großteil der Bürger in den zumeist sehr teuren Grundversorgungstarifen und hat noch nie den Stromversorger gewechselt. Die Verbraucherberatung ist beim Anbieterwechsel behilflich.