Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können daher diese Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

03.07.13 - 11:03 Uhr

Tipps vom Mieterverein zum Stromsparen im Urlaub

Hoher Standby-Verbrauch

Selbst wenn sie keinen Ton von sich geben, ziehen Fernsehgeräte, Empfänger, DVD-Spieler, Hifi-Anlage, Telefon, Computer und Drucker permanent Energie. Jede Woche vergeuden sie Strom für ein bis zwei Euro. Nur damit sie bereitstehen. Tipp: Abhilfe schafft eine schaltbare Steckerleiste. Noch sicherer ist der direkte Griff zum Stecker. Das spart Strom und schützt im Falle eines Blitzschlages vor Überspannungsschäden.

Urlaub für den Kühlschrank

Auch Kühl- und Gefriergeräte können Urlaub machen. Sie zählen zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Jeden Tag saugen sie rund eine Kilowattstunde. Im Sommer mehr, denn mit jedem Grad höherer Raumtemperatur steigt der Stromverbrauch um sechs Prozent. Tipp: Kühl- und Gefrierschrank sind vor der Reisezeit abzutauen. Dann reinigt man das Innere. Danach die Gerätetür offen lassen, damit sich kein Schimmel bildet.

Kein Warmwasserspeicher

Der Elektroboiler sollte ebenfalls vom Netz gehen. Solange niemand zu Hause ist, braucht auch niemand warmes Wasser. Bei kleinen Geräten in der Küche oder dem Gäste-WC lohnt sich das schon über Nacht. Größere Speicher rechnen sich erst bei mehrtägiger Abwesenheit. Tipp: Das Wasser im Boiler sollte nach dem Urlaub einmal richtig auf mindestens auf 65 Grad aufheizen. So tötet man Legionellen ab, die sich während des Urlaubs im Boiler vermehrt haben können.

Heimliche Stromverbraucher

Der Stromzähler dreht sich trotzdem weiter. Grund sind versteckte Stromverbraucher wie der Dimmer in der Lampe, der Radiowecker am Bett, der DSL-Router, der Kaffeeautomat und die Mikrowelle. Sie alle verbrauchen Strom, wenig, aber beständig. Gleiches gilt für die Sensoren in Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler. Tipp: „Ziehen Sie auch diese Stecker und drehen Sie außerdem den Wasserhahn der Waschmaschine zu. Der beständige Druck könnte sonst den Schlauch zum Platzen bringen“, rät man beim Mieterverein.