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19.06.12 - 12:00 Uhr

Mieterverein begrüßt Stopp der Verkaufspläne der Nassauischen Heimstätte

Damit gehe für die Mieterinnen und Mieter in den rund 63.000 Wohnungen der größten hessischen Wohnungsgesellschaft in öffentlichem Besitz eine Zeit des Bangens zu Ende. Vor dem Hintergrund der Proteste der Mieter und einer Reihe sie unterstützender Organisationen wie den Gewerkschaften und dem Mieterbund  sei wohl die Argumentation der Landesregierung, der soziale Wohnungsbau sei keine Kernaufgabe des Landes, in sich zusammengebrochen. Trotz intensiver Bemühungen habe die Landesregierung keinen Käufer für die Nassauische Heimstätte gefunden, der bereit gewesen sei, einen angemessenen Preis für die Wohnungen zu zahlen. Die vielfältigen schlechten Erfahrungen mit der Privatisierung großer Teile der öffentlichen Wohnungsbestände in allen Teilen Deutschlands hätten vielen Mietern noch deutlich vor Augen gestanden und zu Widerstand gegen die Landesregierung geführt. „Angesichts einer nicht geringer werdenden Armut und einer wachsenden Wohnraumverknappung vor allem im Rhein-Main Gebiet und in  Südhessen muss der soziale Wohnungsbau nicht abgebaut, sondern ausgebaut werden“, meint Kaisers. Die Hessische Landesregierung sei nun gefordert, die Nassauische Heimstätte als ein wichtiges Instrument der Wohnungspolitik zu nutzen und auszubauen.