Gießen, den 19.02.2010
Wer Geld sparen wolle, der ordere am besten in einer Sammelbestellung, etwa zusammen mit den Nachbarn. Je größer die Bestellmenge, je höher der Rabatt. Habe der Preis im Dezember noch bei 1650 € für 3000 Liter gelegen, so liege der Bundesdurchschnitt zur Zeit bei 1800 Euro für 3000 Liter. Unter den Stichworten \"Heizöl\" und \"Preisvergleich\" gebe die Internet-Suchmaschine sofort Plattformen für die Ermittlung eines günstigsten Lieferanten am jeweiligen Wohnort an.
Wer etwa eine 15 Jahre alte Ölheizung durch eine moderne Ölbrennwertanlage ersetze, könne bis zu 30 Prozent Heizöl sparen. Heize er zudem noch mit schwefelfreiem Bioheizöl, dem 10 Prozent Rapsöl beigegeben sind, dann könnten zudem noch 40 Prozent CO2 eingespart werden. Besonders ergiebige Heizkostensparer seien Hybridölheizungen. Sie bestünden aus einer Kombination von Solaranlagen, Kaminöfen mit Warmwasseraufbereitung und Ölheizungen.
Kaisers äußert sich auch zu den Gasheizungen, die mittlerweile einen Marktanteil von über 50 Prozent auf dem Wärmemarkt haben: \"Nachdem es 2009 bei allen deutschen Gasversorgern teilweise zu mehreren Gaspreissenkungen gekommen ist, deutet sich zum Jahresbeginn 2010 eine Trendwende an. So planen viele Versorger im Januar oder Februar Preiserhöhungen von bis zu 12 Prozent. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden würde dadurch mit Mehrausgaben von bis zu 130 Euro belastet.\" Doch mit einem Anbieterwechsel könne das möglicherweise ausgeglichen werden. Ein Preisvergleich über einen Gaspreiskalkulator im Internet ergebe für die Stadt Gießen bei dem Referenzverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bei 26 Anbietern eine Preisdifferenz von rund 450 Euro.