Beim Mieterverein begrüßt man die Entscheidung des Bundesamtes für Immobilien-Aufgaben (BIMA), jetzt nur noch mit dem Konsortium aus Wohnbau Gießen GmbH und Vivacon AG über den Verkauf der ehemaligen US-Wohnungen „Dulles“ und „Marshall“ verhandeln zu wollen.

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Giessen, den 11.03.2009

Mieterverein begrüßt Verkauf der US-Wohnungen an Wohnbau/Vivacon

 

„Offenbar ist ein überzeugendes Konzept vorgelegt worden\", sagt der Vorsitzende des Mietervereins, Stefan Kaisers, und fügt hinzu :\" Wir sind froh darüber, dass nicht eine windige Heuschrecke Eigentümer der Wohnungen im Giessener Osten wird, sondern zwei solide, verlässliche Unternehmen, bei denen man sicher sein kann, dass sie bei der Stadtentwicklung kooperativ mitwirken\". Als Folge der Finanzmarktkrise seien heute viele dubiose und riskante Finanzierungsmodelle  nicht mehr möglich, mit deren Hilfe in der Vergangenheit meist ausländische Großinvestoren ihr „Schnäppchen\" auf dem deutschen Wohnungsmarkt gemacht hätten. „Die Folgen solcher Privatisierungen großer Wohnungsbestände werden allmählich sichtbar, da die ersten Unternehmen bereits in Insolvenz gegangen sind und andere ihre Instandhaltungsmaßnahmen in den Quartieren stark reduziert haben. Die Leidtragenden sind dann leider immer die Mieter\", meint Kaisers.

Die noch bestehenden Probleme in den US-Liegenschaften seien sicher rasch lösbar. Beim Mieterverein hofft man darauf, dass auch für die alles andere als umweltfreundlich arbeitende Altholz-Verbrennungsanlage der Stadtwerke Gießen AG (SWG), mit der bislang die amerikanischen Wohnungen mit Wärme versorgt wurden, eine gute Lösung gefunden werde, um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern. Dafür gebe es heute in der Form eines hochrationell arbeitenden Blockheizkraftwerks ein ökologisch wie ökonomisch gutes Konzept, mit dem Wärme und Strom erzeugt werden kann.

 

 

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