Der Mieterverein fordert von der Stadt, die bei den Stadtwerken (SWG) seit Jahrzehnten übliche Praxis zu beenden, in einer Art „Mischkalkulation“ die Defizite aus dem Betrieb von Bussen und Bädern mit den Gewinnen aus überhöhten Preisen für Strom, Gas und Wasser auszugleichen.
Beim Mieterverein begrüßt man die Entscheidung des Bundesamtes für Immobilien-Aufgaben (BIMA), jetzt nur noch mit dem Konsortium aus Wohnbau Gießen GmbH und Vivacon AG über den Verkauf der ehemaligen US-Wohnungen „Dulles“ und „Marshall“ verhandeln zu wollen.
Hiermit möchten wir Sie herzlich einladen zu unserer
J a h r e s h a u p t v e r s a m m l u n g,
die am Samstag, den 21. März 2009, um 14.30 Uhr
in der Kongresshalle Gießen (Kerkradezimmer)
stattfindet.
„In vielen Mietvertragsformularen heißt es, dass die Wohnung beim Auszug „besenrein\\\" zu übergeben ist. Was das konkret bedeutet, darüber sind sich viele Mieter und auch Vermieter unsicher,\\\" sagt der Vorsitzende des Mietervereins , Stefan Kaisers.
Mietvertragsklauseln, die Mieter verpflichten, während der Mietzeit die Wohnung in neutralen Farbtönen zu renovieren, sind nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 166/08) unwirksam.
Die Strompreise zeigten in den letzten Jahren nur in eine Richtung – nach oben. Aber wegen gesunkener Brennstofkosten müssten sie sinken.
Der Mieterverein weist auf ein interessantes Urteil (Az.: 45-M C 466/08) hin, das ein Mitglied mit Unterstützung des Vereins vor dem Amtsgericht Gießen erstritten hat.
Wohnungspolitik findet in Hessen künftig nicht mehr statt! Dies ist das
Fazit, das der Vorstand des Mietervereins aus dem
Koalitionsvertrag der neuen CDU/FDP-Landesregierung zieht.
Die Mieter in Gießen müssen im Durchschnitt weit mehr als ein Drittel ihres Haushaltsnettoeinkommens für Miete und Betriebskosten aufwenden. Darauf weist jetzt der Mieterverein unter Bezugnahme auf eine Studie des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) in Berlin hin.
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